
Datensouveränität als Schlüssel für erfolgreiche KI
Einleitung: Weshalb die Herrschaft über Daten den Erfolg von KI bestimmt Künstliche Intelligenz entsteht nicht im luftleeren Raum, sie ist auf Daten als Treibstoff angewiesen. Ein neuronales Netz kann ohne eine breite und hochwertige Datengrundlage weder Sprache verarbeiten noch Objekte identifizieren oder sinnvolle Handlungsempfehlungen ableiten. Für Unternehmen ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Wer die Kontrolle über die eigenen Daten verliert, überlässt das Rohöl der digitalen Ökonomie externen Plattformen. Der Begriff der Datensouveränität beschreibt genau diese faktische und rechtliche Herrschaft über die eigenen Datenbestände und geht weit über den klassischen Datenschutz hinaus. Während der Datenschutz primär darauf abzielt, die Grundrechte von Personen durch den Schutz ihrer Informationen zu wahren , stellt die Datensouveränität eine strategische und wirtschaftliche Frage dar. Es geht darum, wem Daten gehören und wer sie auf welche Weise nutzen darf. Hiermit entscheidet sich, ob Daten zu einem wertvollen Wettbewerbsvorteil werden oder unbemerkt in die Wertschöpfungsketten anderer einfließen. ...








