Worum es geht
Shopping List ist eine Einkaufsliste für Android. Es gibt kein Konto, keine Cloud und keine Synchronisation über fremde Server. Alle Listen liegen in einer Datenbank auf dem Handy und verlassen es nur, wenn man selbst eine Sicherung teilt. Gebaut habe ich die App mit Hilfe von KI.
Die aktuelle Version gibt es direkt als APK Datei:
https://github.com/netperformance/ShoppingList/releases/download/v1.4.2/ShoppingList-1.4.2.apk
Das Projekt ist Open Source unter der MIT Lizenz und liegt auf GitHub:
github.com/netperformance/ShoppingList
Warum eine eigene Einkaufsliste
Eine Einkaufsliste verrät mehr, als man denkt. Wer sie über Wochen liest, erfährt, wie sich jemand ernährt, ob Kinder oder Haustiere im Haushalt leben, welche Medikamente aus der Apotheke kommen und an welchen Tagen eingekauft wird. Viele Apps für Einkaufslisten speichern die Listen auf den Servern ihres Anbieters, damit sie zwischen Geräten abgeglichen werden. Damit liegt dieses Wissen bei einem fremden Unternehmen.
Die App im Überblick
Die App ist bewusst schlicht gehalten. Oben steht ein Eingabefeld, darunter die Liste, sortiert nach Kategorien. Schon nach dem ersten Buchstaben schlägt die App passende Produkte vor, und häufig Gekauftes rückt in den Vorschlägen nach oben. Tippt man einen Eintrag an, wandert er nach „Im Wagen“.

- Schnell eintragen: Vorschläge aus rund 2.900 Produkten, vom Supermarkt über Drogerie und Apotheke bis zum Baumarkt. Mengen erkennt die App direkt in der Eingabe, zum Beispiel
2 Milch,500g HackfleischoderJoghurt x4. - Sortiert nach Kategorien: Die Einträge stehen nach Kategorien geordnet, zum Beispiel Obst & Gemüse, Brot & Backwaren oder Getränke. Die Reihenfolge der Kategorien lässt sich per Ziehen ändern, eigene Kategorien lassen sich anlegen, umbenennen und löschen. Wer keine Kategorien möchte, schaltet sie in den Einstellungen aus. Dann stehen alle Produkte einfach untereinander.
- Mehrere Listen: zum Beispiel eine private Liste, eine für die Arbeit und eine für die ganze Familie, jede mit eigenen Einträgen.
- Lernt dazu: Produkte, die die App noch nicht kennt, merkt sie sich mit ihrer Kategorie und schlägt sie beim nächsten Mal vor.
- Deutsch und Englisch: Die Sprache der App lässt sich in den Einstellungen zwischen Deutsch und Englisch wechseln.
- Hell und dunkel: Die App startet hell. Dunkel oder „Automatisch“ lässt sich in den Einstellungen wählen.
- Sicherung: Die ganze Liste lässt sich als Datei speichern und wieder einspielen, zum Beispiel beim Wechsel auf ein neues Handy.

Berechtigungen und Datenschutz
Die App fragt nach keiner einzigen Berechtigung. Weil die App auch keinen Zugriff auf das Internet hat, verhindert Android selbst jede Verbindung nach außen. Kontakte, Standort, Kamera und Speicher bleiben gesperrt. Selbst das Vibrieren ist nicht freigegeben: Die kurze spürbare Rückmeldung beim Abhaken kommt von einer Funktion von Android, die keine Berechtigung braucht.
Darüber hinaus:
- Keine Sicherung in Googles Cloud: Die automatische Android Sicherung ist abgeschaltet. Die Liste landet also auch nicht nebenbei bei Google.
- Keine Werbung und keine Auswertung: Die App enthält keine Werbung, kein Tracking und keine fremden Programmteile, die Nutzungsdaten sammeln.
- Sicherung nur auf Wunsch: Eine Sicherung entsteht nur, wenn man sie selbst anlegt. Wohin die Datei geht, entscheidet man über das Teilen Menü von Android.
- Der Link auf aaron.de in den Einstellungen öffnet den Browser des Handys. Die App selbst lädt nichts.
In der Installationsdatei der App (APK) steht genau ein Eintrag unter den Berechtigungen, DYNAMIC_RECEIVER_NOT_EXPORTED_PERMISSION. Das ist keine Freigabe für die App, sondern ein interner Schutz von Android: Er sorgt dafür, dass andere Apps keine Nachrichten an die App schicken können.
Grenzen
- Es gibt keine Synchronisation zwischen Geräten. Das ist Absicht. Der Weg auf ein anderes Handy führt über die Sicherung als Datei.
- Wer die App deinstalliert, ohne vorher eine Sicherung zu speichern, verliert seine Listen.
- Die App gibt es nur für Android. Sie kommt als APK Datei und nicht über den Play Store, deshalb fragt Android bei der Installation, ob Apps aus dieser Quelle erlaubt sein sollen.
